Bambini

Bambini 2017/18

Auch die ganz Kleinen spie­len Fußball — das ist toll!

Die Bam­bi­nis wer­den in Wald­bre­it­bach von Dominik Jirowetz trainiert.

Die jüng­sten Nach­wuch­s­kick­er haben spezielle Bedürfnisse und sehen die Welt mit anderen Augen als Erwach­sene.

Die ganz Kleinen zeich­nen sich durch die nach­ste­hen­den Eigen­schaften aus und zeigen fol­gende Ver­hal­tensweisen:

Die Kinder beacht­en aufmerk­sam, wie sich ihr Train­er ver­hält und sehen ihn oft­mals als Vor­bild oder väter­lichen Fre­und. Er stellt also einen entschei­den­den Bezugspunkt im All­t­ag der Kinder dar. Die jun­gen Fußballer sind wahre „Ent­deck­er”. Neue Erfahrun­gen begeis­tern sie und treiben sie an, immer wieder etwas Unbekan­ntes ken­nen­zuler­nen und neue Erfahrun­gen zu sam­meln. Dies gilt auf wie auch neben dem Fußballplatz. Die Zeitspanne, in der sich die jun­gen Kick­er konzen­tri­eren kön­nen, ist sehr kurz. Ger­ade im Kreise der Mannschaft lassen sie sich gerne von ihren Mit­spiel­ern oder von äußeren Ein­flüssen ablenken. So kann es passieren, dass sie kurzzeit­ig lieber einen Hub­schrauber am Him­mel bestaunen, anstatt sich den Erk­lärun­gen des Train­ers zu wid­men.

Die Wahrnehmung der Kinder ist von einem starken Ich-Bezug geprägt. Manch­mal sind sie ein­fach nur mit sich selb­st beschäftigt und vergessen das, was um sie herum passiert. Eben­so fällt es ihnen schw­er, sich in andere Per­so­n­en oder Sit­u­a­tio­nen hineinzu­ver­set­zen bzw. hineinzu­denken.

Kinder besitzen eine große Vorstel­lungskraft! Deshalb sind ins­beson­dere Bam­bi­ni stets begeis­tert, wenn sie Teile ihrer Spiel­stun­den – in span­nende Geschicht­en einge­bet­tet – regel­recht am eige­nen Leib erfahren dür­fen. So erleben sie ein ein­fach­es Fangspiel, „ver­packt” als Ver­fol­gungs­jagd zwis­chen Polizis­ten und Bankräu­bern, viel inten­siv­er und lassen sich von den Geschicht­en mitreißen.

Bam­bi­ni inter­essieren sich weniger für Passkom­bi­na­tio­nen mit ihren Mit­spiel­ern als für den eige­nen spielerischen Umgang mit dem Ball. Span­nende Aktio­nen wie Drib­blings und Torschüsse sind das, was sie wollen und sie am Fußball begeis­tert. Aber auch davon lassen sie sich manch­mal gerne ablenken.

Die jun­gen Nach­wuchs­fußballer ermü­den schnell und benöti­gen immer wieder kurze Pausen, um sich zu erholen. Hinzu kommt, dass die meis­ten Bam­bi­ni in den Spiel­stun­den ihre ersten sportlichen Erfahrun­gen sam­meln und sich somit erst an diese Art der Bewe­gung gewöh­nen müssen.

Quelle : DFB